29. April 2010
Meldung auf Yahoo News:
„Noroviren sind derzeit in Deutschland auf dem Vormarsch. Diese hoch ansteckenden Erreger verursachen heftiges, plötzliches Erbrechen sowie starken Durchfall. Hinzu kommen allgemeines Unwohlsein sowie Schmerzen und Übelkeit. Seit Beginn des laufenden Jahres ist die oft fälschlicherweise als typische Wintererkrankung angesehene Darmgrippe bereits bei über 100 000 Menschen aufgetreten. “Wie die Zahlen zeigen, können sich die Erreger auch jetzt noch, besonders in Kindergärten, Pflegeheimen oder Krankenhäusern, rasant verbreiten”, erklärt Professor Thomas Weinke, Chefarzt der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie in Potsdam. Um einer Ansteckung vorzubeugen und sich im Krankheitsfall richtig zu verhalten, sollte man die wichtigsten Fakten über die Darmgrippe kennen. Übertragen werden Noroviren über Ausscheidungen und Speichel sowie über Gegenstände, mit denen Erkrankte Kontakt hatten. Betroffenen rät Weinke, viel Wasser zu trinken und den Salzverlust zusätzlich durch eine Elektrolyt-Lösung auszugleichen. Der Darm kann bei der Regeneration durch Medizinische Trockenhefe (Saccharomyces boulardii) unterstützt werden; entsprechende Präparate sind in Apotheken erhältlich. Bei der Hygiene sind ebenfalls einige Dinge zu beachten. Nach jedem Toilettengang sollten die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Dies gilt sowohl für Erkrankte als auch für Menschen, die sich vor der Viruserkrankung schützen möchten. Handtücher sollten aus hygienischen Gründen nicht mit anderen Personen geteilt werden, um eine Übertragung der Viren auf diesem Wege zu verhindern. Handtücher, Unterwäsche und Bettwäsche sollten bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Zudem sind Menschenansammlungen zu meiden, um niemanden anzustecken oder sich selbst vor einer Infektion zu schützen.“
Originalmeldung: http://de.news.yahoo.com/12/20100421/thl-darmgrippe-ansteckung-mit-norovirus-d343981.html
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24. April 2010
Mi: 28.04. 20:15 auf 3Sat
Glück im Vergessen? Geschichten von Demenzkranken und ihren Betreuern
Film von Marianne Pletscher
Aus der Ankündigung www.3sat.de:
„Demenz macht zuerst einmal Angst. Doch Demenzkranke können in Würde leben, durchaus noch Lebensqualität haben und sogar glücklich sein. Das ist für viele ebenso schwer vorstellbar wie die Tatsache, dass auch Angehörige, die Kranke pflegen, Glücksmomente erleben können. In der Memory-Klinik des Zürcher Waidspitals werden Demenzkranke und ihre Partner betreut. Dank frühzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung können sie lange ein gutes Leben führen: Eine Patientin darf sogar noch Auto fahren, ein anderer hat trotz Demenz gelernt, das Internet zu nutzen. Das Glück darüber teilen die Demenzkranken mit ihren Angehörigen, die ohne Hilfe hoffnungslos überfordert wären.
Der Film “Glück im Vergessen?” zeigt, dass Glück im Vergessen möglich ist, wenn den Menschen entsprechend geholfen wird, und dass selbst Patienten mit fortgeschrittener Demenz nicht früh ins Pflegeheim müssen, wenn eine gute Tages- oder Nachtklinik einspringt.“
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14. April 2010
Auszug Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 13.04.:
„Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hat den offiziellen Startschuss für den „Aktionsplan Altenpflege 2010“ gegeben. „Im Rahmen dieses Aktionsplans werden bis zu 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in der dreijährigen Fachkraftausbildung für arbeitslose Menschen gefördert. Sie erhalten die Chance, sich zum staatlich geprüften Altenpfleger ausbilden zu lassen und damit einen zukunftssicheren Job zu erhalten“, sagte Minister Laumann heute (13. April) in Düsseldorf. „Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 die Zahl pflegebedürftiger Menschen allein in Nordrhein-Westfalen auf bis zu 650.000 ansteigt und sich damit auch der Bedarf an qualifizierten Altenpflegekräften weiter erhöht“, so der Minister. „Die Landesregierung stellt sich weiterhin dieser Aufgabe – auch in finanziell schwierigen Zeiten“, betonte Laumann. Er verwies darauf, dass bereits 2009 rund 9.500 Altenpflegeschüler in der Ausbildung waren. Davon wurden rund 8.700 Ausbildungsplätze vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 waren dies lediglich 7.200 landesgeförderte Plätze. „Damit haben wir die Zahl um 1.500 Plätze erhöht, das entspricht einer Steigerung von mehr als 20 Prozent – auf diese Bilanz können wir stolz sein“, sagte der Minister.„
Zur gesamten Pressemitteilung
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29. März 2010
Seit die ersten Krankenkassen im Januar angekündigt hatten, Zusatzbeiträge zu erheben, haben mehr als 250.000 Menschen die Kasse gewechselt. Dies berichtet der Tagesspiegel unter Verweis auf eine eigene Umfrage.
Siehe auch Gesamtmeldung bei tagesspiegel.de
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7. März 2010
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat ihren Ratgeber „Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen“ überarbeitet. Die 48-seitige Broschüre informiert über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen, deren Ursachen, Risikofaktoren, Verläufe und Stadien. In einer für medizinische Laien verständlichen Sprache werden Diagnose und ärztliche Behandlungsmöglichkeiten sowie nicht-medikamentöse Therapien dargestellt.
„Zur Bewältigung der Alzheimer-Krankheit und anderer Formen der Demenz müssen viele Personen zusammenwirken:
Der Patient selbst, seine Angehörigen, Freunde und Bekannte, der Hausarzt und spezialisierte Ärzte, oft auch die Mitarbeiter von Beratungsstellen, Tagesstätten und Pflegeeinrichtungen. Sie alle brauchen Informationen über die Krankheit. Das Wichtigste über Demenzerkrankungen zu vermitteln ist das Ziel dieses kompakten Ratgebers. Aus dem Inhalt:
• Demenz - was ist das?
• Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit
• Symptome und Stadien der Alzheimer-Krankheit
• Welche anderen Formen der Demenz gibt es?
• Wie wird die Diagnose gestellt?
• Sollen Menschen mit Demenz ihre Diagnose erfahren?
• Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?
• Welche Behandlungsmöglichkeiten hat der Arzt?
• Was können Angehörige für Alzheimer-Patienten tun?
• Welche Hilfen gibt es für pflegende Angehörige?“
Zum Download der Broschüre - Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
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6. März 2010
Was taugt der Body-Mass-Index?
Studie: Mediziner am Münchner LMU-Klinikum empfiehlt neue Messgröße zur Bewertung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos
Kaum jemand bezweifelt, dass auch Deutschland mitten im Zeitalter von Übergewicht und Fettleibigkeit steckt. Laut jüngsten Studien sind 75 Prozent aller deutschen Männer und fast 60 Prozent der Frauen übergewichtig, mehr als 50 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen gar fettleibig. Was indes die Zahlen medizinisch bedeuten, ist unklar.
Denn gängige Statistiken beruhen auf Erhebungen mit dem Body-Mass-Index (BMI), der den meisten wohl vertraut sein dürfte. Doch dieses von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Maß steht seit einiger Zeit in der Kritik der Experten. „Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen“, betont Dr. Harald J. Schneider von der Medizinischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Innenstadt, nach einer neuen Studie, die er geleitet hat. Für derlei Risiko-Aussagen eignet sich viel besser der Wert, der sich ergibt, wenn man Taillenumfang durch Körpergröße teilt – kurz WHtR genannt (aus dem Englischen für waist-to-height-ratio).
Nicht die Menge, sondern die Verteilung des Körperfetts ist offenbar entscheidend für bestimmte Krankheits-Gefahren. Tatsächlich sprechen Experten wie Dr. Schneider inzwischen von „guten und bösem Fett.“ Der Speck um den Bauch – also um die Taille – kann schädliche Fettsäuren abgeben und diverse Botenstoffe in den Körper abgeben, die Entzündungen fördern.
Quelle und weiterlesen: Klinikum der Universität München
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6. März 2010
Quelle: Yahoo News
Nach einem langen Winter locken die ersten milden Temperaturen wieder viele Menschen ins Freie. Obwohl die Bewegung an der frischen Luft stets gesund und daher empfehlenswert ist, sollte man sich aufgrund der ersten Sonnenstrahlen nicht zu einer allzu frühlingshaften Garderobe verleiten lassen. Denn der Körper hat sich noch nicht auf den Frühling eingestellt, das Immunsystem hat während des Winters gelitten und sich noch nicht regeneriert. So sind Husten, Schnupfen und Heiserkeit schnell wieder da. Daher ist es ratsam, noch eine Weile die winterliche Garderobe zu tragen - auch wenn man sie nicht mehr sehen mag. Zusätzlich kann das Immunsystem mit Gemüse und Obst der Saison gestärkt werden, um einer drohenden Frühlingserkältung zu trotzen.
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